Hirnforscher gehen nach heutigen Stand des Wissens davon aus, dass das Gehirn wahrscheinlich nicht altert. Entscheidend für die Leistungsfähigkeit des Gehirns ist die Dichte der chemischen Botenstoffe. Sie übertragen die Signale zwischen den Neuronen. Diese Dichte verringert sich im Alter. Was die Forscher jedoch in erster Linie der abnehmenden Nutzung im Alter zuschreiben. Denn Neuronen werden bis ins hohe Alter neu gebildet.

Also nix mit Zellabbau im Alter! Im Gegenteil: Für die Leistungsfähigkeit unseres Denkapparats sind die Verknüpfungen zwischen den Zellen – Synapsen – viel wichtiger. Und diese Verbindungen können wir mit Hilfe der Kreativitätstechniken immer wieder neu bilden und verbessern. So ermöglichen wir unserem Gehirn bis ins hohe Alter auf hohem Niveau aktiv zu bleiben. Doch Achtung: Üben üben üben. Wie ein Muskel, der nicht trainiert wird, verkümmert das Gehirn, wenn wir es nicht herausfordern. Und Rätselraten und Sokudo reichen da nicht aus. Die Denk-Aktivitäten müssen so intensiv sein, dass man am Ende erschöpft ist. Es regelrecht körperlich spürt, so wie nach einer intensiven Sporteinheit. Denken wir also nicht an die Rente, sondern bauen wir uns ein Leben, in dem wir geistig und körperlich fit bleiben, Zukunft gestalten bis zum letzen Atemzug. Ein Leben, das wir heute schon so mit Leidenschaft und Erfüllung leben, dass wir das auch bis zum Ende so leben könnten…

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